Entstehung

Zur Erinnerung an die jüdische Gemeinde Wuppertal, deren Mitglieder während der Naziherrschaft fast vollständig vertrieben und ermordet wurden, entstand die heutige Begegnungsstätte Alte Synagoge, die am 15. April 1994 eröffnet wurde. Schon die Planungs- und Entstehungszeit wurde von einer Kommission engagierter und fachkundiger Berater aus unterschiedlichen Kreisen begleitet. Aus dieser Kommission entstand gegen Ende der Bauzeit, am 7. Juni 1993, der Trägerverein Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal e.V., dem die Stadt Wuppertal schließlich die inhaltliche Arbeit des Hauses überantwortete.

Die Satzung dieses Trägers bestimmt, dass durch Vorträge, Seminare, Lesungen und andere Veranstaltungen Aufklärungsarbeit zu den verschiedenen Themen der Erinnerungsarbeit geleistet werden soll. Toleranz und Demokratie sind die Prinzipien, auf die der Trägerverein seine Arbeit gründet. Eins seiner wichtigsten Ziele sind daher Begegnungen und Kooperationen mit Menschen verschiedener religiöser, ethnischer und gesellschaftlicher Herkunft zur gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung mit den Gefahren durch Antisemitismus und Rassismus sein.

Die Vorstandsmitglieder sind:
Pfr. i.R. Eberhard Röhrig (1. Vorsitzender)
Siegfried Wirtz (2. Vorsitzender)
Dietrich Böttcher (Schatzmeister)
Pfr. i.R. Dr. Werner Schlißke (Schriftführer)

Die Mitglieder (Stand September 1999):
Bergische Universität-Gesamthochschule Wuppertal
Bergischer Geschichtsverein, Abteilung Wuppertal
Bergisches Kolleg Wuppertal
Bürgerverein Elberfeld Mitte
Deutsche Korczak-Gesellschaft
Else Lasker-Schüler-Gesellschaft
Evangelischer Kirchenkreis Barmen
Evangelischer Kirchenkreis Elberfeld
Freundeskreis Beer-Sheva
Gesamtverband der katholischen Kirchengemeinden Wuppertal
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Wuppertal
Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft, Wuppertal
Jüdische Kultusgemeinde Wuppertal
Jugendring Wuppertal
Katholisches Bildungswerk in Wuppertal
Kirchliche Hochschule Wuppertal
Mizwa - Zeit zu handeln. Verein zur Unterstützung der ehemaligen Ghetto- und KZ-Häftlinge in Litauen
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/ Bund der Antifaschisten

Neue Mitgliedschaften sind jederzeit erwünscht, denn zur Durchführung seiner Arbeit ist der Trägerverein auf Kooperation und auf die finanzielle Unterstützung durch Einzelne und Gruppen angewiesen.

Auskunft über Satzung und Mitgliedschaft gibt der Vorstand des Trägervereins Begegnungsstätte Alte Synagoge unter folgender Adresse:

Trägerverein Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal e.V.
Herrn Eberhard Röhrig
Jägerhofstraße 170
42119 Wuppertal
Telefon 0202-42 20 70

Spenden sind herzlich willkommen und können mit dem Hinweis auf Gemeinnützigkeit vom Trägerverein quittiert werden.

Spenden- und Vereinskonto:
Stadtsparkasse Wuppertal
Bankleitzahl 330 500 00
Kontonummer 944 546